Tür des Monats Dezember 2020

Inotherm AAE 1172 plus - sieht rostiger aus als die Vorgängerin, aber rostet nicht

Oft sehen wir bei Kunden ein Beharren auf gewohnte Merkmale, die die alte Tür wie deren Ersatz, die neue Aluminiumhaustür, vereinen. Damit ist weniger das Design gemeint, als die Grundaufteilung von Türflügel und Seitenteil. So wie hier: einer alten Aufteilung in Flügel rechts und dreiteiligem Seitenteil links, dort oben und unten Verglasung und Briefkästen mit Klingel in der Mitte, steht eine identische Aufteilung auf der neuen Tür, einer AAE 1172 plus von Inotherm, gegenüber. Der Hauptunterschied ist, dass die Glasflächen darauf geschrumpft sind, weil die Briefkästen nun mehr Platz beanspruchen, und Glaseinsätze auf dem Flügel hinzukommen, um diesen Verlust an Tageslichteintritt wettzumachen. Was wird im Detail mit dieser Modernisierung des Altbaus anders? Nun, die alte Tür hatte garantiert keinen Fingerscan am Stoßgriff. Im Vorraum wird Platz gespart, da die neuen Briefkästen nicht mehr so weit in den Raum hineinragen und dadurch Platz gespart wird. Die neue Tür passt nun außen besser zu dem modernen Vordach, das mit Seitengeländer und Sichtschutz eine optisch zusammengehörende Gruppe bildet.

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Rost? Tatsächlich? Wo denn?

Dem grau gesprenkelten Podest und der Treppe kommt die Farbe 'Graualuminium Feinstruktur' auf Seitenteil und Profilrahmen der neuen Tür gerade recht, aber für die Tür selbst hat man 'Rost Natur' gewählt, was von ferne betrachtet fast wie ein Holzdekor mit Maserung wirkt. Aus der Nähe wird daraus ein 'rostiger' Industrial-Look - und Rosteffekte sind jetzt schwer in Mode. Natürlich ohne wirklich zu rosten, schließlich ist das eine Aluminiumhaustür. Sie besitzt vier waagerechte Felder, die mit Glas ausgefüllt sind. Aber nur ein Teilbereich davon dient als Lichtdurchlass ins Innere - der Rest der Fläche, eine breite Einrahmung für jedes Durchlichtfeld und den anschließenden Bereich bis zur Türkante, wird durch eine schwarze Maske per Siebdruckverfahren abgedeckt. Die dahinter verbleibenden Lichtdurchlässe sind wie üblich mit Folie blickdicht gemacht. Blickdicht sind auch die Gläser des Seitenteils, wenn man von einem dünnen Unterteilungsstrich absieht, das jedes davon horizontal hälftig durchläuft. Auf dem obersten Feld hat noch eine Hausnummer hinter Glas Platz gefunden.

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Ton in Ton, aber immer noch edelstählern

Dass mit einem Fingerscan die neuzeitliche Komforttechnik mit dieser Inotherm Haustür Einzug gehalten hat, wurde anfangs schon erwähnt. Er sitzt auf dem 140 cm langen Edelstahl-Stoßgriff und kann so auch im Dunkeln leichter tastend gefunden werden als irgendwo auf dem Türblatt. Man hat ihn aber nicht in Edelstahloptik belassen, sondern geschwärzt, was besser zu den schwarzgläsernen Feldern gleich daneben passt. Er erstreckt sich ja auch über genau die Länge, auf der sich diese befinden, abschließend mit Oberkante des obersten und Unterkante des untersten Glaseinsatzes. Weiter ist die Rosette des Schlüsselschlosses diesem Design angepasst, da sie ebenso schwarz statt edelstahlfarben per Beschichtung gestaltet wurde. Der Schließmechanismus ist von der besten Sorte; als fünffacher Bolzen-Schwenkriegel mit elektromechanischem Antrieb, ausgeführt. Auf der Tür selbst tritt eine Wärmedämmung mit Durchgangskoeffizient 0,9 W/m2K in Aktion, auf dem Seitenteil sind es 0,7 W/m2K. Die Inotherm AAE 1172 plus ist flügelübrdeckend innen wie außen ausgeführt und wurde konstruiert auf einem AT 100 Schüco Royal Aluprofil System. Sie macht doch einen einladenderen und weniger blockigen Eindruck als ihre Vorgängerin. Und wir schließen nochmals mit dem Hinweis ab: nein, der 'Rost' ist nicht echt.

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