Tür des Monats Februar 2020

Kundentür-Report: Inotherm AK 413 – kein Zeitensprung, aber mehr Kontraste

Es kommt ja eher selten vor, dass die zu entfernende Alttür so modern aussieht wie in diesem Fall, also muss es ein anderer Grund gewesen sein, weshalb der Kunde sie durch diese Inotherm AK 413 ersetzt haben wollte. Vielleicht, weil die Inotherm Aluminiumhaustür mehr Licht in den Flur lässt. Oder weil sie nicht diesen hässlichen Rundknauf besitzt, sondern eine ansehnliche Stange als Stoßgriff. Wer weiß. Die drei schmalen Senkrechtstreifen als Lichtspender auf der alten Haustür wirkten jedenfalls nicht übel, auslaufend in metallenen Applikationen wirken sie als Design durchaus aktuell. Fast an derselben Stelle kommt nun auf der Inotherm AK 413 ein ungefähr in der Summe genau so breiter Glaseinsatz zu liegen, wenn auch kürzer; entsprechend zur edelstählernen Griffstange des ZAE 715 von 150 cm Länge. Die Farbe der neuen flügelüberdeckenden Haustür ist Eisenflimmer Feinstruktur DB 703, innen wie außen, wozu dann dem Briefkasten die gleiche Farbe für eine gepflegte Koexistenz mit der Tür spendiert wurde.

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Was es mit dem Glas auf sich hat

Der Glaseinsatz ist wie heute üblich dreischichtig, schafft einen Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,5 W/m2 K und nutzt die innerste seiner drei Scheiben für die Motivgestaltung. Damit ist nicht unbedingt Zierrat gemeint (obwohl das möglich ist), sondern die zweckmäßige Verwehrung des Durchblicks, indem über Einsatz einer Motivfolie ein lichtbrechender Effekt erzeugt wird. In erster Linie geht es den meisten Leuten darum, Licht hineinzubekommen, aber die Neugierde draußen zu lassen. Damit die Glasfläche nicht leer aussieht, wird wie hier gern mit Motivzeichnung eine Struktur, Einteilung oder innere Kantengestaltung hervorgerufen. Auf der AK 413 sind das Horizontallinien im Glas, die eine Einteilung in sechs Rechtecke erzeugen und dazu eine Randbetonung auf Seiten des Griffes. Die Trennlinien werden außerhalb des Glaseinsatzes als Edelstahlapplikationen aufgegriffen und bis zum aufhängungsseitigen Rand fortgesetzt. Das schafft eine Verbindung und hält das Design zusammen.

Fürchte dich nicht – denn die Sicherheit ist mit dir

Was den Glasausschnitt abschließend betrifft, so ist keine Scheibe wie die andere. Die äußeste Scheibe ist mit P4A Güte auf Einbruchsicherheit spezialisiert, die zweite Scheibe von normaler Komposition und die zum Hausinnern gelegene Scheibe eine Verbundsicherheitsglasscheibe von 6mm Stärke, die also bei Bruch in ungefährliche Krümel zerfällt, wie das bei Autoseitenscheiben üblich ist. Diese Aufteilung zusammen mit anderen Sicherheitskriterien bringt der Aluminiumhaustür eine Klassifizierung der Einbruchhemmung als RC2 ein. Dabei hat sicher auch die fünffache Verriegelung mit Rundbolzen und Haken ein Wörtchen mitzureden, die Rundrosette mit Kratzschutz um das Schloss, oder der Sicherheits-Profilzylinder selbst. Eher dem Komfort zuzurechnen sind E-Öffner mit Tagesfalle und Schnäpper. Da wären noch die Schüco Profile zu nennen, die in allen Haustüren von Qualität und Namen das Gebilde im Innern zusammenhalten und durch ihre Stärke die Bautiefe vorgeben, hier ist das durch Schüco AT 70 Profile eine Bautiefe von 85 mm. Die Gesamttür kommt auf einen Wärmedurchgangskoeffizienten von 1,1 W/m2 K.

Die neue Inotherm Aluminiumhaustür tut vor allem eins auf der Fassade des Kunden: sie sorgt für mehr Kontrast, allein schon durch ihre gegenteilige Farbgebung zum Weiß der Umgebung und der früheren Haustür. An bestimmenden Linien sind neue hinzugekommen, wir sehen nicht mehr nur das Diktat der Senkrechten auf der alten Tür, sondern nun sowohl Waagerechte als Senkrechte. Und dann der Spaß, an einer so langen Stange von Stoßgriff richtig rütteln zu können!

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