Tür des Monats März 2020

Kundentür-Report: Inotherm AGE 1539 – dezenter und schicker sichtgeschützt als per Jalousie

Schmal ist er ja, der Hauseingang, der mit einer neuen Aluminiumhaustür verschönert werden sollte. Aber buchstäblich ein Lichtblick ergab sich durch die Höhe der Aussparung in der Hauswand, worauf der Gedanke nahe lag, der neuen Haustür von Inotherm ein Oberlicht zu spendieren. Gesagt, getan. Das übrige Design der verwendeten Inotherm AGE 1539 bietet dagegen insgesamt weniger Lichtquellen als die alte Tür, auf der die obere Hälfe des Flügels mit vier großen Glaseinsätzen wie bei einem klassischen Fenster mit Fensterkreuz-Unterteilung gestaltet wurde. Leider war das aber auch ziemlich durchsichtig, weshalb der Hausbesitzer eine Jalousie hinter dem Glas einsetzte, um sich durch das Herunterlassen dieser Sichtblende etwas mehr Privatsphäre zu schaffen. Mit der neuen Inotherm ist das nicht nötig, denn ihre Glaseinsätze sind durch die Satinato Scheiben im Innern gegen Durchsicht gefeit. Doch schauen wir uns ihr Design näher an...

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Zweiteilige Oberflächengestaltung, vielschichtiger Unterbau im Glas

Die Einteilung des Türblattes geschieht grob über zwei Drittel Oberfläche, die in Türfarbe Anthrazit Feinstruktur RAL 7016 FS pulverlackiert ist – und dazu ein verbleibendes Drittel auf der Schlossseite, das in einer bündigen Glasfläche der Widerstandsklasse P4A ausgeführt ist. Diese ist aber nicht einfach überall durchsichtig, wie man beim Wort ‚Glas‘ vermuten würde, sondern hat dank ihrer Hinterlegung mit einer Makasar Schwarz Dekorfläche zunächst nur die Funktion einer alternativen Oberflächengestaltung; glänzend und glatter gestaltet. Die Dekorfläche lässt Ausschnitte frei, um auf die Glasscheiben dahinter zu schauen, wo uns Satinato erwartet. Das ist ein im Glasaufbau von modernen Haustüren beliebter Glastyp, der Licht durchlässt, aber Blicke verwehrt, da die Lichtstrahlen intern gebrochen werden. An solchen lichtspendenden Durchlässen gibt es fünf in quadratischer Form, die sich gleich hinter der Trennlinie zwischen Türoberfläche und Glasoberfläche übereinander aufgereiht angliedern. Relieflinien im Türblatt führen waagerecht auf je eines dieser fünf Quadrate hinüber. Diese liegen wie zu erwarten in gleichen Abständen zueinander und sind einheitlich groß, so dass links von ihnen genug Platz bleibt für Griffstange und Schloss. Die Deckglasplatte geht ganz durch bis zu den Türkanten, wo sie wenigstens unten Schutz erfährt durch den darüber verlegten Wetterschenkel E-500, dem breitesten im Programm.

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Beschläge und Sicherheitsaspekte

Die runde Griffstange ZAE 615 ist von beachtlicher Höhe und aus mattem Edelstahl gefertigt. Sie fängt oben auf Höhe der Oberkante des obersten Glasquadrates an und hört mit Unterkante des untersten Glasquadrates neben sich auf, das ergibt eine Gesamtlänge von 150 cm. Links daneben vor der Türkante der Schlossseite finden wir das in einer Edelstahlplatte als Kratzschutz eingebettete Schloss mit Schließzylinder. Der Kratzschutz wäre groß genug, um auch einen Fingerscan unterzubringen, aber der Kunde mochte lieber herkömmlich mit Schlüssel abschließen. Auf der Innenseite kommt der Nutzer mit einem Edelstahldrücker zum Öffnen aus, immerhin erblickt er von hier aus dieselbe anthrazitfarbene Feinstruktur wie auf der Außenseite seiner Tür. Das Oberlichtglas ist fest und nicht etwa ein Fensterflügel zum Verstellen, erfreut sich aber desselben dreischichtigen Aufbaus und ist dank Verwendung von Satinato im Innern blickundurchlässig. Die ganze Inotherm AGE 1539 samt Zargenrahmen ist in überdeckender Bauweise aufgebaut auf Schüco Royal Profilen des AT 70 Typus. Verriegelt wird mit einer fünffachen Automatik Mehrfachverriegelung mit Rundbolzen und Haken in Edelstahl; auf mechanische Weise, ohne Servomotoren dazu einzusetzen.

Mit dreifachem Isoglas kommt das Ensemble von Inotherm auf einen Wärmedurchgangskoeffizienten von 0,5 W, das Oberlicht alleine auf 0,7 W/m2 K. Eine Einbruchshemmung der Klasse RC2 ist für diese Bauweise zugesichert. Im Vergleich zu der früheren Haustür, die möglicherweise der Optik nach nur eine Kunststofftür war, wirkt die neue Inotherm gleich viel wertiger an ihrem neuen Platz, unterstützt durch die feine senkrechte Linienstruktur des Makasar Dekors hinter Glas. Sichtbar moderner ist die Tür freilich auch anzuschauen. Andere bauliche Veränderungen im Umfeld de Aluminiumhaustür wurden nicht vorgenommen.

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