Tür des Monats November 2019

Inotherm AK 307 ersetzt Sprossenfenstertür

Die alte wie die neue Tür in diesem Haus haben als erkennbare Gemeinsamkeit Licht - viel Licht - in den Hausflur dahinter zu bringen. Dieser Maxime ist der Besteller der Inotherm AK 307 gefolgt, unabhängig davon, ob er derselbe Hausbesitzer ist, der damals eine zentral angeordnete Tür mit dicken Sprossen und zwei Reihen Strukturglasquadraten nebeneinander orderte, oder mittlerweile das Haus gekauft und ähnliche Wünsche nach viel Licht entwickelt hatte. Dazu wich er vom Symmetrieprinzip der alten Haustür ab, die rechts und links in Ermangelung an genug Platz für gläserne Seitenteile nur einen etwas verbreiterten Rahmen besaß. Nunmehr setzt das Design der AK 307 auf ein zentrales durchgehendes Glasfeld von dominierender Größe, den Aluminiumbereich auf eine gleichmäßige Umrandung reduzierend. Während die Türfüllung mit ihrer Aufhängungsseite hart an die Wand anschließt, hat man versucht, auf der gegenüberliegenden Seite ein Seitenteil in den gewonnenen Restbereich zu pressen - aber es reicht nur zu wenigen Zentimetern Breite, die man noch maximal herausholen konnte durch Verschmälern des Randes zum Wandanschluss. Aber immerhin - ein verglastes Seitenteil! Ein Beispiel, dass der Wille einen Weg schafft, wenn der Kunde es so fordert.

Farbe, Glasgestaltung und etwas Linienführung

Die Inotherm Aluminiumhaustür AK 307 bekam als Farbe innen wie außen ‚Grau Sprenkel‘ 70784 spendiert, was man auch als Graublau oder Taubenblau ansehen könnte. Diese gehört zu den Feinstruktur-Farben von Inotherm, Gruppe F2, welche bei genauem Betrachten Strukturen erkennen lassen - eine Körnung, ein Metallic-Effekt oder dergleichen mehr. Das ‚Grau Sprenkel‘ liegt dabei zwischen 70161 ‚Hellgrau Metallic Matt‘ (heller und noch etwas bläulicher) und 90147 ‚Metallic Matt 9007‘ (dunkler). Die frühere Tür am Platze war einfach schokoladenbraun, das macht schon einen großen Unterschied, passt nun auch besser zum Steinbelag des Vorplatzes. Mit 0,5 W/m2K kommt dem dreifachen Iso-Glaseinsatz hier eine große Bedeutung als Wärmedämmung zu, der Wert ist ausgezeichnet und sicher besser als mit der alten Tür. Die Motivfolie zeichnet vier waagerechte Linien auf der innersten der drei Scheiben und macht den Rest undurchsichtig, so dass sich fünf Felder ergeben. Wenig überraschend wird die Motivzeichnung im Seitenteil fortgeführt, wenn auch oberstes und unterstes Feld erheblich länglicher werden durch Abweichungen in der Umrahmung verglichen mit der Rahmung an der Türfüllung.

 

Vorher / Nacher :

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Die anhängige Technik - meist in Edelstahl wie es sich gehört

Was sehen wir an Anbauteilen und sehen wir nicht an technischen Innereien? Der mattierte Rundstahl-Stoßgriff ZAE 66 A M.L. wurde mit 1500 mm so gewählt, dass er mit der Höhe des Glaseinsatzes auf dem Türflügel korrespondiert. Der Rahmen ist breit genug, um neben ihm locker den eckigen Kratzschutz um die Rosette zum Schloss unterzubringen. Die Verriegelung setzt drei Haken in Edelstahl ein und kommt ohne elektronisch gesteuerte Motorik aus. Allerdings ist für den E-Öffner mit Tagesfalle eine stromführende Zuleitung nötig gewesen. Aufgehängt ist die Inotherm Haustür auf Rolltürbändern des Typs EV1 zu drei Teilen, die verstellbar sind. Der Wetterschenkel E-500 ist recht hoch und dazu profiliert, von einer Türfarbe ‚Grau Sprenkel‘ hebt er sich aber kaum optisch ab. Aufgebaut ist alles auf AT-100 Schüco Royal Rahmen, was eine Bautiefe von 105 mm ergibt. Will man von innen die Haustür aufmachen, bedient man sich eines Edelstahl Drückers mit Langschild, ähnlich wie auf vielen Zimmertüren.

 

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